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Die Schulen in der Stadt
Im Jahre 1622 starb Herzog Ulrich im Alter von 33 Jahren. Seine Witwe, Fürstin Hedwig bezog das Schloß in Neustettin als Witwensitz für 28 Jahre.
Sie stiftete im Jahre 1640, mitten im 30jährigen Krieg, eines der ersten Gymnasien in Pommern. Sie beschützte die Bevölkerung im 30jährigen Krieg und verhandelte mit den Kriegsgegnern um Schaden von der Stadt und den Menschen abzuwenden. Sie war sehr beliebt bei der Bevölkerung und geachtet beim Adel.
Sie starb am 26.6.1650 im Alter von nur 55 Jahren in Neustettin und wurde am 22.4.1654 in der Fürstengruft in Rügenwalde beigesetzt. Hier ruht sie noch heute.
 
Das Stiftungskapital für das Gymnasium war an die Stadt Neustettin gebunden und so mußte das Gymnasium, trotz aller Bemühungen der Stadtväter von Kolberg, hier bleiben. Eine Wegnahme des Gymnasiums hätte eine Auflösung der Stiftung bewirkt und somit wäre das Stiftungskapital an den Braunschweiger Stamm von Hedwigs Familie zurück gefallen.
Sie kannte ihre Untergebenen wohl sehr gut, sonst hätte sie diese Passage nicht vorgesehen.
 
Das Gymnasium wurde ihr zu Ehren "Fürstin Hedwig Gymnasium" genannt.
Neustettin war als Kreisstadt sehr gut mit Schulen versorgt. Es gab die Friedrichschule an der Friedrichstraße, die Pestalozzi Schule am Gustav Adolf Platz, die Mittelschule am Buttermarkt und das "Fürstin Hedwig Gymnasium" an der Hedwigstraße.
 
In der  Pestalozzi Volksschule am Gustav Adolf Platz war im Obergeschoß der Turnhalle auch die Jugendherberge untergebracht.
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Die Pestalozzi-Volksschule mit ihrem markanten Uhrenturm am Gustav-Adolf-Platz.
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Das Fürstin Hedwig Gymnasium
Während der Seerundfahrt wurde dieses Bild, des hinter den Bäumen am Schmiedecke Ufer gut versteckten "Fürstin Hedwig Gymnasiums" aufgenommen.